Auf dem Fest zu Ehren unserer verstorbenen Freunde sagte ich: „Wir alle teilen dasselbe Ende: den Tod.“ Wie alles Leben auf dieser Welt sind auch wir endlich. Nur die Liebe ist unendlich.

 

In diesem einen Leben möchte wohl jeder einmal zurückblicken und von sich sagen können, jederzeit richtig gehandelt zu haben – mit Umsicht, Freundlichkeit und einem bewussten Blick auf das Was-War, das Was-Ist und das Was-Kommt.

Das Leben lehrt mich vieles und nun unaussprechlichen Schmerz zu ertragen.

 

Dennoch schenke ich jedem Menschen mein Lächeln – ein Lächeln, das aus tiefstem Herzen kommt, weil das Leben trotz allem wunderbar ist. In ihm liegt auch der Respekt davor, bis hierher überlebt zu haben.

Wie oft wiegen wir uns in trügerischer Sicherheit? Ein unsichtbares Virus hat unzähligen Menschen das Leben gekostet. Selbst das Führen eines vermeintlich sicheren Fahrzeugs kann im Bruchteil einer Sekunde ein Schicksal beenden.

Manchmal scheint es mir, als spürte ich dieses große Wunder für uns alle – diese Kraft, die uns umgibt und uns täglich mit Lebensenergie versorgt.

Manchmal, ja manchmal sitze ich im tiefsten finsteren Loch fest und warte auf das Licht.

 

Zuhören ist vielleicht das größte Geschenk, das man einem Fremden machen kann. Man kann vieles verstehen, ohne für alles Verständnis zu haben.

"Die drei Fragen des Kaisers“ (von Leo Tolstoi )

Wann ist die richtige Zeit? 

Jetzt 

 

Wer ist der wichtigste Mensch?

Das Gegenüber 

 

Was ist zu tun?

Sich kümmern

 

Dankbarkeit und Demut sind die wahren Schlüssel zum Glück. Demut bedeutet hier Bescheidenheit und den tiefen Respekt vor dem Leben. Sie erinnert uns daran, Teil eines größeren Ganzen zu sein und dass unser Handeln stets Wellen schlägt.

Dankbarkeit wiederum lehrt uns, die Kostbarkeiten des Daseins zu erkennen. Ob real oder surealer Natur. Sie hilft uns, der Welt mit offenem Herzen zu begegnen.

 

Es ist ein besonderer Weg, sein Handeln dem Wohl anderer zu widmen, eigene Wünsche auch einmal in den Hintergrund zu stellen und sich dennoch nicht selbst zu verlieren. Der schönste Lohn auf diesem Weg ist keine Anerkennung, sondern die ehrliche Dankbarkeit unseres Gegenübers.

 

Demut bedeutet auch einzusehen, dass wir nicht alles kontrollieren können und aufeinander angewiesen sind. Sie hält uns davon ab, eigene Erfolge überzuwerten, und lehrt uns, den Beitrag anderer zu schätzen. Sie lässt uns den Menschen auf Augenhöhe begegnen – ohne Überheblichkeit, aber voller Mitgefühl.

 

Indem wir Dankbarkeit und Demut verinnerlichen, wachsen wir tiefer mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der Welt zusammen. So gestalten wir unser Leben mit Großzügigkeit und Bewusstheit.

 

Lächle – denn es ist deine wahre Natur.

 

Der Mensch wächst nicht, weil etwas furchtbar war. Er wächst erst dann, wenn er das Geschehene integrieren kann, ohne daran innerlich zu zerbrechen. Manche Dinge sind schlichtweg falsch. Ungerecht. Nicht lehrreich. Und trotzdem kann ein Mensch lernen, damit weiterzuleben. Nicht als strahlender Held – sondern als jemand, der überlebt hat.

 

...lächle, denn es ist deine wahre Natur!

 

Danke an alle Künstler*innen für diese Bilder, die Energie und die Lebenszeit, die ihr in die Sache steckt.

Immerwieder erzähle ich Stolz Menschen auf meinem Weg, denen die interessiert sind, von unserer Sache.

Wie wir alle einen Ort, der Gemeinsamen Zeit erschaffen.

Eine Art Zeitanomalie im Kosmos.

Eine Art Wurmloch... wenn man es betritt, ist dort das Gefühl Zuhause zu sein, das wohlige Gefühl in einer Gruppe *sein* zu dürfen, wo sich Freude mit Trauer vermischen darf.

 

"Vermischtes" ist leichter zu ertragen, vor allem wenn man es teilen darf.

 

*Zwei Worte stechen mir just beim Tippen ins Auge: "Trauer" und "ertragen".*

 

'Der Weg der Überlebenden (Jede*r) geht immer bis zum Ende.

Bis dorthin können wir Gutes verbreiten und das Leben feiern lernen' 🫂🫶

 

Was vermischt ist, wird leichter, weil es der Realität entspricht. 

Trauer muss nicht allein getragen werden. 

Wenn sie geteilt wird, verwandelt sie sich. Sie wird nicht leichter im Sinne von verschwinden, aber sie wird tragbar.

Weil die Last auf mehrere Schultern verteilt ist. Weil das Gefühl entsteht: 

Ich bin nicht verrückt. 

Ich bin nicht allein.

Es ist nicht alles Selbstmitleid.

Ich bin menschlich.

 

Danke🫶

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